„Beck, Becker, Danke!“

Veröffentlicht am 25.11.2015 in Allgemein

SPD Rhein-Neckar lud ehrenamtlich Aktive zur politischen Weinprobe mit Kurt Beck ein:


Malsch. Rund 60 ehrenamtlich Aktive aus dem ganzen Rhein-Neckar-Kreis lud die SPD Rhein-Neckar in das Weingut Becker nach Malsch ein, um „Danke!“ für ihre vielfältige Arbeit zu sagen. Der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Thomas Funk und der Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci begrüßten die Anwesenden, die einen bunten Querschnitt aus dem ehrenamtlichen Tun darstellten.

Vom Feuerwehrkommandanten über die Flüchtlingshilfe bis hin zur Altenpflege waren ganz unterschiedliche Formen des ehrenamtlichen Engagements vertreten. Über einen Ehrenamtlichen freuten sich die Gäste ganz Besonders: Kurt Beck, ehemaliger Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und früherer SPD-Parteivorsitzender, der selbst momentan ehrenamtlich für 21 Organisationen aktiv ist. „Einige mehr, andere weniger zeitlich intensiv“ wie er klarstellte. Aber alle liegen ihm am Herzen. Becks Engagement reicht von der Stefan-Morsch-Stiftung, die Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke anbietet bis hin zum Vorsitz der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Politische Bildung in Deutschland aber auch international vorantreibt, sowie eine große Studienförderung betreibt und diese nun auch für Flüchtlinge öffnet, damit diese in Deutschland ihren Hochschulabschluss abschließen können.

Beck stellte in seiner Ansprache gleich zu Beginn fest, dass ehrenamtliches Engagement nicht durch Hauptamtliche aufgefangen werden kann. Deshalb müsse das Ehrenamt vielfältig unterstützt werden. Als Ministerpräsident habe er deshalb dafür gesorgt, dass beispielsweise die Steuervorteile für Vereine verbessert wurden und eine generelle Unfall- und Haftpflichtversicherung für ehrenamtlich Engagierte in seinem Bundesland eingeführt wurde. Die Bandbreite des ehrenamtlichen Engagements reiche von der Kinderbetreuung und den Fußballbambinis bis hin zur Hospizarbeit, so Beck und fügte an: „Ehrenamtlich aktiv zu sein macht Freude. Das Gefühl gebraucht zu sein gibt ein gutes Gefühl.“ Das sei ein nicht zu unwichtiger Faktor, der schon in dem Sprichwort „Geben ist seliger denn nehmen“ zum Ausdruck kommt. „Aber im Ehrenamt ärgert man sich auch mal“, räumte Beck ein. „Doch unter dem Strich überwiegt die Freude und innere Zufriedenheit.“ Der Ministerpräsident a.D. sprach den Anwesenden Dank und Respekt aus für ihr Engagement.

Zu der politischen Weinprobe gehörte nicht nur der Redner Beck, sondern auch der Wein der Familie Becker. Die Gäste wurden mit einem Secco empfangen und zwischen den Begrüßungsworten und Reden stellten Seniorchef Herbert Becker und Sohn Alexander, der seit Juli das Weingut übernommen hat, ihre Weine vor. Ihre 8 Hektar Rebfläche stellen Beckers nun auf ökologischen Anbau um. Zunächst füllte ein für die Gegend typischer Weißburgunder die Gläser, gefolgt von einem Chardonnay. Bei einer SPD-Weinprobe durften natürlich auch die Rotweine nicht fehlen. Zunächst verkosteten die Gäste den „Cuvée Trias“, eine Mischung aus Cabernet Cortis und Regent. Diesen lobte die SPD-Landtagskandidatin Andrea Schröder-Ritzrau als ihren Favoriten. „Schon der Name ‚Trias‘ freut mich als Geologin. Außerdem schmeckt er einfach gut. Er ist halt ein ‚guter Roter aus der Region‘ – das passt auch zu mir“, so die SPD-Landtagskandidatin. Den vierten Teil der Weinprobe und zugleich Höhepunkt stellte der im Barriquefaß ausgebaute 2012er Spätburgunder.

Lars Castellucci stellte zum Abschluss des Abends noch einmal klar, dass keine Fensterreden oder leeren Dankesworte Inhalte des Abends gewesen sind, sondern ein „echter Ausdruck der Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement“ mit der Einladung verbunden war. Mit intensiven Gesprächen an den Tischen, Erfahrungsaustausch untereinander und darüber, wo ggf. der Schuh drückt, klang der Abend im Weingut Becker aus.

 

Homepage Dr. Andrea Schröder-Ritzrau - Landtagskandidatin Wahlkreis Wiesloch

SPD Dielheim auf facebook

Unser Abgeordneter im Deutschen Bundestag

für uns im Bundestag

Zum Rücktritt von Martin Schulz habe ich ihm folgenden Brief geschrieben: Lieber Martin, ich habe bei unserem Neujahrsempfang am vergangenen Freitag Folgendes gesagt: Als ich Martin Schulz vor etwa einem Jahr begonnen habe, aus der Nähe zu beobachten, habe ich einen Mann kennengelernt, dem im Leben nicht immer alles gelungen ist. Der sich wieder aufgerappelt hat. Dem hilfreiche Hände zur Seite standen. Und der dann eine beeindruckende Karriere hingelegt hat bis zum

05.02.2018 16:26
Berliner Zeilen 02/18.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, vergangene Woche habe ich einen Unternehmer getroffen, der seine Firma aus einem Schuppen heraus aufgebaut hat und heute mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ganz Europa erfolgreich ist. Solche Leute treffe ich immer gerne. Ich habe Hochachtung vor ihrer Lebensleistung und der Verantwortung, die sie für sich, ihre Familien und Beschäftigten tragen. Das Gespräch ist so verlaufen, wie ich es oft erlebe:

CDU und CSU wollen den Familiennachzug zu subsidiär Geschützten vollständig abschaffen. Wenn Jesus nicht auferstanden wäre, würde er sich angesichts einer so unchristlichen Haltung im Grabe herumdrehen. Die Werte einer einstigen Familienpartei werden über Bord geschmissen und auf dem Altar des Populismus geopfert, um sich über eine nächste Landtagswahl zu retten. Für eine bessere Steuerung und Ordnung, auch Begrenzung, von Fluchtbewegungen, für die ich eintrete, braucht es ein Gesamtkonzept ineinander