10 Mrd. Euro für die Bildung

Veröffentlicht am 09.12.2015 in Arbeitsgemeinschaften

 – Arbeitsgemeinschaft lobt grün-rote Erfolgsbilanz im Land

Walldorf. Auf ihrer Jahresabschlusssitzung in Walldorf hat die Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD Heidelberg und Rhein-Neckar Bilanz gezogen und sich insbesondere mit den Angriffen der Opposition auf die grün-rote Bildungspolitik zum bevorstehenden Wahlkampf auseinander gesetzt.

Auf den Anfang kommt es an, stellte Marlen Pankonin, Vorsitzende der AfB, fest. Das habe die SPD beherzigt und in Regierungsverantwortung z.B. die Zuweisungen an die Kommunen für den Krippenausbau seit 2011 verfünffacht – knapp 800Mio € werden 2016 zur Verfügung gestellt.
Auch die immer wieder aufkommende Diskussion um die Gemeinschaftschulen war Thema des Abends. Der größte Kritiker dieser innovativen Schulform sei die CDU, habe aber, über ein Drittel der Gemeinschaftsschulstandorte als Schulträger selber beantragt. Es sei schon zum Schmunzeln, so Andrea Schröder-Ritzrau, Landtagskandidatin der SPD, sobald CDU Abgeordnete den Landtag verlassen, seien viele von Ihnen offenbar voll des Lobes für das Engagement der Kolleginnen und Kollegen an den Gemeinschaftsschulen. Auch das Lerntagebuch, was im wöchentlichen Rhythmus eine Leistungskontrolle gibt und regelmäßige Lernerfolgsüberprüfungen machen deutlich: die Gemeinschaftsschule ist eine leistungsorientierte Schule.
Es ist nicht in Ordnung, so ergänzend die Kreisrätin Renate Schmidt, die Schulen zu verunsichern, ihnen Eingriffe in die Pädagogik, Verbot der Oberstufe und Streichung von Lehrerstellen anzukündigen. Dies könne bei einem Regierungswechsel, so Marlen Pankonin ergänzend, dazu führen, dass die jahrelange Arbeit der Gemeinschaftsschulen für längeres, gemeinsames Lernen schnell wieder kaputt gemacht wird – und das nur weil sie nicht in das ideologisches Konzept der Opposition passe. Diesen Angriff auf 271 Schulen und über 35.000 Schülerinnen und Schüler inklusive der Verunsicherung der Eltern ist nicht hin zu nehmen, so Schröder-Ritzrau, die den vier Gemeinschaftschulen in ihrem Wahlkreis Lob für ihre Bildungsarbeit zollte. Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft waren sich einig. Es gebe auch keine Benachteiligung von anderen weiterführenden Schulen, die gerne ins Feld geführt wird. Wir stärken die Realschulen und geben Ihnen erstmals eine große Anzahl an Pool-Stunden. Wir ermöglichen den Modellversuch G8/G9, erarbeiten einen eigenständigen Bildungsplan für das Gymnasium. Wir haben erstmals über 10 Milliarden € für Bildung im Baden-Württembergischen Haushalt und Rekordeinstellungen bei Lehrkräften. Wir haben die Grundschule als Ganztageschule, das Stiefkind der Vorgängerregierung, im Schulgesetz verankert. Sie ist ein wichtiger sozialdemokratischer Bildungspfeiler für mehr Bildungsgerechtigkeit
„Wir sind schon sehr weit gekommen, wenn wir uns ansehen wo wir vor knapp 5 Jahren starten mussten nach Jahrzehnten des Stillstands. Die Fakten müssen wir immer wieder deutlich machen damit Gelungenes bemerkt und honoriert wird und wir nicht an Utopischem gemessen werden, so die einhellige Meinung der Mitglieder der AfB Heidelberg/Rhein-Neckar.

 

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