Das rote Herz schlägt für den Mittelstand

Veröffentlicht am 02.03.2016 in Landespolitik

Wirtschaftsminister Nils Schmid und SPD-Landtagskandidatin Andrea Schröder-Ritzrau im Gespräch mit Unternehmern in Walldorf.

Warum wollen nicht mehr Schulabgänger in die Selbstständigkeit? Und wie bleiben kleine Unternehmen auch in Zukunft wettbewerbsfähig? Diese und weitere Fragen trieben die Besucher des Mittelstands-Lunches in Walldorf um. Auf Einladung der Landtagskandidatin der SPD Dr. Andrea Schröder-Ritzrau waren viele Unternehmerinnen und Unternehmer von kleinen- und mittelständischen Betrieben gekommen. Sie verbrachten ihre Mittagspause mit SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid und diskutierten über Herausforderungen der Wirtschaft in Baden-Württemberg.

„Wir richten uns heute ganz bewusst nicht an die großen Unternehmen, sondern an die vielen kleinen“, betonte Wahlkreis-Kandidatin Andrea Schröder-Ritzrau in ihrer Begrüßung. „Vom Start-Up für Elektromobilität über den Einzelhandel bis zum Handwerksbetrieb sind Sie es, die unsere Wirtschaft vor Ort ausmachen.“ In ihrem Wahlprogramm möchte die SPD diese Vielfalt  weiter stärken und die Arbeitnehmer auf die Chancen des digitalen Wandels vorbereiten. Das Kompetenzzentrum 4.0 an der Hubert-Sternberg-Schule sei ein Baustein dazu, meinte Andrea Schröder-Ritzrau: „Hier werden junge Menschen fit gemacht für die Industrie 4.0.“

Die duale Ausbildung stärken, Weiterbildung fördern und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sorgen – das sind die Schwerpunkte, die Nils Schmid am Herzen liegen. „Ausbau der Ganztagsbetreuung , Gebührenfreiheit von der Kinderbetreuung bis zum Studium, Förderung der Meisterkurse, Weiterentwicklung der Ganztagsschule, Stärkung der Ausbildung und Berufsschulen, nach der Abschaffung der Studiengebühren 2011 seien dies nun die nächsten wichtigen Schritte. Auf Nachfrage aus dem Publikum erläuterte Schmid, der als Minister sowohl dem Wirtschafts- als auch dem Finanzressort vorsteht, sein Ziel, dennoch die Nullverschuldung zu schaffen. „Wir haben das in den vergangenen fünf Jahren viermal geschafft und werden auch in Zukunft nicht auf Kosten der nachfolgenden Generationen Politik machen.“

Beim Thema Bildung machte Nils Schmid deutlich, dass auch Abiturienten für die duale Berufsausbildung gewonnen werden sollen. Dank des neuen Projekts der Ausbildungsbotschafter vermitteln Jugendliche Gleichaltrigen die Stärken der beruflichen Bildung. Weitere Verbesserungen bieten das zum kommenden Schuljahr eingeführte Fach „Wirtschaft und Berufsorientierung“ und die Gemeinschaftsschulen, die besonders vom Handwerk positiv aufgenommen werden. Aus SPD-Sicht sind das aktive Beiträge gegen den Fachkräftemangel und für eine starke mittelständische Wirtschaft.
„Die Arbeitsplätze der Zukunft zu sichern und zu gestalten ist unsere Aufgabe. Mit verschiedenen Arbeitsmarktprogrammen und Projekten haben wir dies mit angetrieben“, so Nils Schmid.

Nils Schmid hob hervor, was von der Landesregierung und seinen Ministerien geleistet wurde um die Wettbewerbsfähigkeit baden-württembergischer Unternehmen zu erhalten, Arbeitsplätze sichern und schaffen zu können, gute Arbeit umzusetzen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf voran zu treiben. Die Finanz- und Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre trage eine ausgeprägte sozialdemokratische Handschrift. „Mit einer starken Mannschaft haben wir eine gute Arbeit für unser Land gemacht“, so Nils Schmid, „wir haben aber auch dafür gesorgt, dass der soziale Wohnungsbau, der von der CDU/FDP vernachlässigt wurde, wieder vorangetrieben wird.“
„Für diesen Dreiklang -Gute Arbeit, Zeit für Familie und Bildungsgerechtigkeit- stehen wir als SPD und das sind auch meine Ziele. Dafür stehe ich und dafür setze ich mich ein. Am 13. März 2016 stelle ich mich zur Wahl. Mit Ihrer Stimme entscheiden Sie sich für die Zukunft und für die Fortsetzung dieser erfolgreichen Politik“, so die Landtagskandidatin Dr. Andrea Schröder-Ritzrau in ihren abschließenden Worten.

 

 

Homepage Dr. Andrea Schröder-Ritzrau - Landtagskandidatin Wahlkreis Wiesloch

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