Gratulation der SPD zum 25 jährigen des Alevitischen Kulturvereins Wiesloch e.V.

Veröffentlicht am 22.12.2015 in Unterwegs

Grußworte der Landtagskandidatin Dr. Andrea Schröder-Ritzrau

Die SPD Landtagskandidatin war der Einladung des Alevitischen Kulturvereins Wiesloch e.V. nach Mannheim gefolgt. Viele hundert Festgäste nahmen am 25 jährigen Jubiläum der Alevitischen Gemeinde Wiesloch teil. Sie freue sich mit feiern zu dürfen und gratuliere ganz herzlich zum Geburtstag, so Schröder-Ritzrau, auch im Namen des Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci, der wegen anderer Terminverpflichtungen nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen könne.

Schröder-Ritzrau in ihrem Grußwort: „Die Alevitische Gemeinde in Wiesloch pflegt mit ihrem Kulturzentrum ein gutes Zusammenleben von Aleviten und Andersgläubigen in Gleichberechtigung, in Frieden und gegenseitiger Achtung und Wertschätzung. Sie haben ein offenes Haus. Sie bereichern das kulturelle Leben in Wiesloch. Das tun Sie nun schon seit 25 Jahren und sind fest verwurzelt mit mehr als 560 Mitgliedern im Wieslocher Lebensalltag. Durch die wachsende ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt in unserer Bevölkerung und durch zunehmende familiäre Verbindungen von Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen sowie  interkultureller und interreligiöser Begegnung und Integration in Deutschland, erfahren alle Glaubensrichtungen eine besondere Bedeutung für unsere moderne freiheitlich-demokratische und pluralistische Gesellschaft.

Wir haben alle eines gemeinsam. Unser  freiheitlich-demokratisches Staats- und Gesellschaftsverständnis ist die feste gemeinsame Säule, die unser friedliches  Zusammenleben trägt.

Und darum ist es wichtig, dass sich jeder einzelne, aber insbesondere auch alle religiösen Gemeinschaften, der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderung stellen und auch Position beziehen. Position für Weltoffenheit, für Integration und für gegenseitigen Respekt.

Wir sind alle in der Verantwortung, unsere Kinder zu befähigen, ihren Glauben, ihre Tradition und ihre Kultur zu leben und eine, in ihrem Fall eine alevitische Identität zu entwickeln und zu vertreten. Wir sind auch in der Verantwortung unseren Kindern Respekt und Akzeptanz  Anderen gegenüber zu vermitteln und sie somit zu verantwortungsvollen Mitgliedern unserer Gesellschaft zu erziehen.“

Das alevitische Menschen- und Weltbild versuche Antwort auf die aktuellen, gesellschaftlichen Herausforderungen zu geben. Das sei gut so, denn die alevitische Religion setze sich mit  Demokratie, mit Freiheit und Pluralität auseinander und befähig, zu einem friedlich Zusammenzuleben. Der Gleichberechtigung von Frauen und Männern komme eine besondere Bedeutung zu, so Schröder-Ritzrau abschließend.

 

 

Homepage Dr. Andrea Schröder-Ritzrau - Landtagskandidatin Wahlkreis Wiesloch

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01.02.2019 10:38
Berliner Zeilen 02/2019.
Liebe Genossinnen und Genossen,liebe Freundinnen und Freunde, seine Eltern versteckten Saul Friedländer 1942 als kleinen Jungen in Frankreich, weil sie die gemeinsame Flucht in die Schweiz zu gefährlich fanden. An der Grenze erfuhren sie dann, dass zu diesem Zeitpunkt nur Familien mit kleinen Kindern einreisen durften - alle anderen wurden zurückgeschickt. Saul Friedländer hat seine Eltern nie wiedergesehen. In der Nazizeit war es für Juden sinnlos, rationale Entscheidungen zu treffen,