Nein zur Schließung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Wiesloch

Veröffentlicht am 28.07.2015 in Pressemitteilungen

Schröder-Ritzrau und Castellucci: die ersten im Walldorfer Rathaus, die sich in Unterschriftenliste eingetragen haben

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci und die Landtagskandidatin Andrea Schröder-Ritzrau sprechen sich nachdrücklich gegen die geplante Schließung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Wiesloch aus.

„Es ist für die betroffenen Menschen in Wiesloch, Walldorf und Umgebung unbegreiflich, dass die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) – trotz offensichtlichen Bedarfs – nicht von der beabsichtigten Schließung des ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Wiesloch abweicht.

Alle politischen Gremien haben bereits ihre Bedenken geäußert und die KVBW zum Umlenken aufgefordert. Auch Oberbürgermeister Franz Schaidhammer und Bürgermeisterin Christiane Staab haben in ihrem offenen Brief die Argumente für den Erhalt des Wieslocher Bereitschaftsdienstes klar benannt“, fasst Lars Castellucci die aktuelle Situation zusammen.

Die Hoffnung der beiden Politiker ist, dass ein „Nein“ von möglichst vielen betroffenen Menschen noch helfen kann: „Deshalb haben wir uns in die Unterschriftenlisten eingetragen, die auf Initiative von Wieslocher und Walldorfer Bürgerinnen und Bürger in den Rathäusern ausliegen. Wir freuen uns über viele weitere Unterstützerinnen und Unterstützer.“ „Nur mit vielen Unterschriften kann der Argumentation der KVWM begegnet werden, die eine geringe Inanspruchnahme der Notfallpraxis diagnostiziert. Aus demographischen Gesichtspunkten und aufgrund der mangelnden Mobilität einiger – vor allem auch älterer – Menschen ist nicht nachvollziehbar, dass die Notfallpraxen in Schwetzingen, Kirrlach, Heidelberg und Sinsheim als gleichwertiger Ersatz angesehen werden. Deshalb sollten möglichst viele Menschen mit ihrer Unterschrift ein Zeichen setzen“, so Andrea Schröder-Ritzrau abschließend.

 

Homepage Dr. Andrea Schröder-Ritzrau - Landtagskandidatin Wahlkreis Wiesloch

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01.02.2019 10:38
Berliner Zeilen 02/2019.
Liebe Genossinnen und Genossen,liebe Freundinnen und Freunde, seine Eltern versteckten Saul Friedländer 1942 als kleinen Jungen in Frankreich, weil sie die gemeinsame Flucht in die Schweiz zu gefährlich fanden. An der Grenze erfuhren sie dann, dass zu diesem Zeitpunkt nur Familien mit kleinen Kindern einreisen durften - alle anderen wurden zurückgeschickt. Saul Friedländer hat seine Eltern nie wiedergesehen. In der Nazizeit war es für Juden sinnlos, rationale Entscheidungen zu treffen,