Mitgliederbefragung: An personeller Erneuerung führt kein Weg vorbei!

Veröffentlicht am 20.11.2018 in Aus dem Parteileben

Ein neuer Aufbruch für die SPD

Ein Mitgliedervotum sollte die Entscheidung bringen, doch nun: PATT – wann hat es das in der SPD schon mal gegeben? Nur wenige Stimmen machen angeblich den Unterschied – eine Differenz im Null-Komma-Bereich. Das hatten sich Leni Breymaier und Lars Castellucci, die Bewerber um den SPD-Landesvorsitz, sicher anders vorgestellt. Gerade für die amtierende Landesvorsitzende kann das Ergebnis keine Bestätigung von erfolgreicher Arbeit sein. Dem Herausforderer ist dagegen mehr als nur ein Achtungserfolg gelungen, dem manche ihm so gar nicht zugetraut hätten.

„Es braucht einen Wechsel an der Spitze – nach diesem Votum erst recht“, ist SPD-Kreisvorsitzender Thomas Funk überzeugt. „Dieses Ergebnis hinterlässt eine demontierte Landesvorsitzende, eine ratlose Partei und zeigt zudem, dass das Instrument der Mitgliederbefragung kein Allheilmittel ist. Jetzt muss der Landesparteitag die finale Entscheidung treffen – und zwar frei von Zwängen. Alles andere ist zur inneren Befriedung ungeeignet.“

Funk weiter: „Wir haben eine großartige Wahlbeteiligung. Daran sieht man, die Landes-SPD ist ihren Mitgliedern wichtig. Und gut die Hälfte dieser Mitglieder sieht einen deutlichen Bedarf für einen Kurswechsel und personelle Erneuerung. Die Einsicht in diese Notwendigkeit hat der Landesvorsitzenden leider bis zuletzt gefehlt und ist sicher mitverantwortlich für ihren mangelnden Rückhalt. Ich sehe nicht, wie sie da wieder herauskommen kann.“

Mit Lars Castellucci verbindet sich indes die Hoffnung, alle Kräfte, Talente und Ressourcen zu bündeln, um wieder in die Erfolgsspur zurück zu kommen. Die SPD Rhein-Neckar kennt ihn hier als treibende Kraft, als kritischen Kopf, als immer Fordernden. Und deshalb ist man überzeugt, dass Lars Castellucci diesem Landesverband die nötige Richtung geben kann. Schon lange gibt die SPD Baden-Württemberg kein einheitliches Bild mehr ab. Sie spaltet sich auf in verschiedene Strömungen und Loyalitäten, in Flügel, Interessengruppen und Arbeitskreise. Lars Castellucci ist mit der klaren Ansage angetreten, dass er das Zerfasern der Partei beenden will. Das Miteinander soll deutlich stärker im Vordergrund stehen als das „Übereinander“.

Der Streit in der Sache, über die Ziele und Wege, ist notwendig, aber bitte miteinander und im gegenseitigen Respekt. Stets hat Castellucci betont, er kenne großartige Leute auf beiden Seiten, die die Werte der Sozialdemokratie mit Herzblut und Überzeugung lebten. Er wolle fördern, dass diese Leute sich mehr austauschen, frei und offen und „ohne dummes Geschwätz“. Dem pflichtet Andrea Schröder-Ritzrau, die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende, bei: „Das sehen wir genauso. Wir stehen für eine SPD, die an einem Strang zieht. Dafür hat Lars Castellucci unsere volle Unterstützung.“

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

SPD Dielheim auf facebook

Unser Abgeordneter im Deutschen Bundestag

für uns im Bundestag

17.02.2020 11:26
Berliner Zeilen 04/2020.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, ich habe Frau Kramp-Karrenbauer nie für besonders geeignet gehalten. Dass sie selbst die Notbremse zieht, halte ich für respektabel. Zum Beispiel im Vergleich zu Verhaltensweisen und Verlautbarungen der Herren Lindner oder Kubicki, die ich nicht für respektabel halte. Allerdings haben wir als SPD selbst unsere Hausaufgaben zu machen und müssen zeigen, dass wir aus den Personalquerelen der Vergangenheit gelernt haben. Bedenklich finde

Der Traum von den eigenen vier Wände, barrierefrei, einbruchsicher und energieeffizient. Zu vielen dieser Wünsche und Ziele gibt es nicht nur rechtliche Vorgaben, sondern auch finanzielle Unterstützung durch die Politik. Auch im letzten Jahr haben die Bürgerinnen und Bürger aus dem Rhein-Neckar-Kreis zahlreiche Fördermöglichkeiten der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen. So wurden im vergangenen Jahr 5.679 Wohneinheiten mit insgesamt 193,7 Millionen Euro im Kreis unterstützt. Ein Großteil der

31.01.2020 11:26
Berliner Zeilen 03/2020.
Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde, ich bin Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dankbar für das, was er vorgestern in der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag gesagt hat: "Ich wünschte, ich könnte (…) heute mit Überzeugung sagen: Wir Deutsche haben verstanden. Doch wie kann ich das sagen, wenn Hass und Hetze sich ausbreiten, wenn das Gift des Nationalismus wieder in Debatten einsickert - auch bei uns?! (…)Meine

<a href="" title="Download ">[MP3]</a>