Was lange zu erwarten war und nun vor der Türe steht

Die sich bereits seit längerem abzeichnenden Finanzierungsprobleme vom Bund, den Ländern und den Kommunen, stehen nun unverkennbar vor der Türe; auch in der Gemeinde Mühlhausen. Die nächsten Monate werden geprägt sein von kurz- und mittelfristigen Haushaltskonsolidierungen. Gerade in dieser Situation sollte aus Sicht der SPD besondere Aufmerksamkeit darauf gerichtet werden, eine längerfristige Entwicklungsperspektive für die Gemeinde zu entwickeln und nicht nur kurzfristig Mittel einzusparen. Dazu gehört – wie in zahlreichen Beiträgen bereits ausgeführt – eine Vorstellung, wie geringverdienende Personengruppen, Ältere und Kinder geschützt werden können vor drohenden Sparmaßnahmen.

Die Verschärfung der wirtschaftlichen Entwicklung bedrängt dabei auch zunehmend die soziale Mittelschicht der Bevölkerung, dies wird besonders deutlich bei der Wohnungssuche. Bedauerlicherweise erfolgte vonseiten der Gemeinde keine Intervention in diesen Markt, wiewohl es beispielsweise durch einen städtebaulichen Vertrag möglich gewesen wäre, auch privaten Investoren Verpflichtungen zur Bereitstellung von günstigem Wohnraum aufzuerlegen. Zuletzt wäre dazu in Tairnbach eine Chance gewesen. Die SPD hat derartige Vorschläge zu ökologischem und sozialem Wohnungsbau – gemeinsam mit den Grünen – immer wieder thematisiert, leider ohne Resonanz.

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Kommentar zum Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg

Zunächst möchte ich im Namen des SPD-OV Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach der Partei Bündnis90/ Die Grünen zu ihrem Wahlsieg gratulieren. Ihnen ist im Rahmen ihrer Kampagne (zu dieser später mehr) eine Aufholjagd gelungen, die CDU auf die Plätze zu verweisen. Unseren Wählerinnen und Wählern sei herzlich gedankt, die sich bei dieser Landtagswahl für die wirklich wichtigen Themen interessiert und entschieden haben: Zum Beispiel für mehr bezahlbaren Wohnraum, gute und verlässliche Bildung und eine aktive Wirtschaftspolitik, die unsere Arbeitsplätze im Land sichert. Der politische Gestaltungsbedarf bleibt weiterhin bestehen!

Ebenfalls möchte ich mich ausdrücklich bei allen Mitgliedern, Sympathisanten und Unterstützern bedanken, die dabei geholfen haben, sozialdemokratische Politik sichtbar zu machen. Herzlichen Dank!

Bezüglich des SPD-Ergebnisses muss ich ohne Umschweife konstatieren, dass ich nicht nur ernüchtert, sondern zugleich enttäuscht und geschockt bin. In der Gemeinde Mühlhausen erzielte unsere Direktkandidatin 7,5% der Stimmen, während die Sozialdemokratie bei den Zweitstimmen auf 5,8% kam. Mit einem solchen Ergebnis kann man sich auf keinen Fall zufriedengeben. Ganz im Gegenteil: Der SPD ist es nicht gelungen, auch nur ansatzweise mit ihren Themen durchzudringen und diese entsprechend zu platzieren.

Warum war das so?

Zum einen hat sich dieser Wahlkampf fast ausschließlich im Duell der beiden Spitzenkandidaten von Grünen und CDU abgespielt. Nach den Veröffentlichungen über Manuel Hagels Unzulänglichkeiten in den sozialen Medien (Stichworte: „Rehbraune Augen“; „Treibhausgaseffekt“; Abwatschen von Lehrer/-innen) geriet der Zweikampf noch stärker in den Fokus der Öffentlichkeit, das den Diskurs über Themen in den Hintergrund rücken ließ. Den Grünen wiederum ist es gelungen, nahezu alle „grünen Themen“ (inkl. Parteilogo) erfolgreich zu verstecken und über „geschwärzte“ Plakate an die konservative Wählerschaft Anschluss zu finden.

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Windkraft – Einsicht in notwendiges Handeln!

In der Gemeinderatssitzung vom 26. Februar wurde über die erneute Offenlage zur Fortschreibung des Teilregionalplans Windenergie zum Einheitlichen Regionalplan Rhein-Neckar abgestimmt.

Die SPD hat hierzu folgende Position vertreten:

Wir sind alle Weltmeister im Finden oder Erfinden von Gründen, etwas nicht zu tun, obwohl es aus Gründen der Vernunft geboten ist.  Das gilt für unsere Bundesregierung in Sachen Klimaschutz genauso wie für unsere Gemeinde Mühlhausen. Und das gilt offenkundig besonders für den Bau von Windrädern. 

Auf der Ebene der fachlichen Expertise der Beratergremien der Bundesregierung sprechen letztlich alle Fakten für eine Nutzung der Windkraft, auch in unserer Gemeinde. Hier nur wenige Aussagen aus den wissenschaftlichen Berichten der Expertengremien bzw. der Fachbehörden:

Nach Angaben des Umweltbundesamtes generiert eine Windkraftanlage bereits nach drei bis elf Monaten die Energiemenge, die für den Bau und Abbau der Anlage erforderlich ist. Nach diesen wenigen Monaten wird umweltfreundliche Energie generiert, und das im Durchschnitt 25 Jahre lang. Experten gehen davon aus, dass ca. 40-mal mehr Energie gewonnen als investiert wird (zur Ökobilanz der Windkraftanlagen, Umweltbundesamt 2021: 35). 

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Weil es um die Wurst geht!“ – Jahresemfpang mit Bärbel Bas, Andreas Stoch und unseren Kandidierenden!

2026 wird ein entscheidendes Jahr: Am 8. März wählen wir den neuen Landtag in Baden-Württemberg. Gerade in Zeiten großer Herausforderungen braucht es klare sozialdemokratische Antworten – und einen starken Wahlkampf vor Ort.

Unser Jahresempfang markiert den Auftakt zum Wahlkampfendspurt. Wir wollen ins Gespräch kommen, uns vernetzen und gemeinsam Kräfte bündeln. Denn Wahlen werden nicht in Stuttgart gewonnen, sondern hier vor Ort – an Infoständen, an Haustüren und im direkten Austausch mit den Menschen.

Nach dem Ankommen und der Begrüßung durch unsere Kreisvorsitzenden Pascal Wasow und Xenia Rösch steht der Austausch mit unseren Kandidierenden Jan-Peter Röderer, Sebastian Cuny, Xenia Rösch und Vincent Killian im Mittelpunkt. Sie stehen gemeinsam für eine starke sozialdemokratische Vertretung im nächsten Landtag und zeigen, wofür wir kämpfen – und warum jede Stimme zählt.

Ein besonderer Höhepunkt des Empfangs ist der Besuch von Bärbel Bas, Bundesvorsitzende der SPD und Bundesministerin für Arbeit und Soziales. Mit ihrer klaren Haltung für soziale Gerechtigkeit und demokratischen Zusammenhalt setzt sie ein starkes Signal für diesen Wahlkampf. Ergänzt wird dieser Impuls durch unseren Landesvorsitzenden und Spitzenkandidaten Andreas Stoch, der den Blick auf die Landtagswahl 2026 richtet und die politischen Herausforderungen und Chancen für Baden-Württemberg einordnet.

Abgerundet wird der Jahresempfang durch ein geselliges Beisammensein mit Grillangebot, Fassanstich und viel Raum für persönliche Gespräche – denn erfolgreiche Politik lebt vom Miteinander.

Samstag, 21. Februar 2026

Martin-Luther-Haus, Neckargemünd

An der Friedensbrücke 2

Sektempfang ab 16:30 Uhr

Offizieller Beginn um 17:00 Uhr

Gemeinsam geben wir jetzt Gas – kommen Sie dazu und starten Sie mit uns in den Wahlkampfendspurt! Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Abwassergebühren: AfD konstruiert falschen Zusammenhang

Die AfD versucht derzeit, Bürgerinnen und Bürgern in Mühlhausen einen irreführenden Zusammenhang zu suggerieren: Die Erhöhung der Abwassergebühren sei „vermutlich zur Kompensation der erhöhten Kreisumlage“ beschlossen worden. Diese Darstellung ist faktisch falsch.

Richtig ist: Die Anpassung der Abwassergebühren folgt dem gesetzlich vorgeschriebenen Kostendeckungsprinzip. Abwassergebühren dürfen keine versteckte Steuer sein und auch nicht zur Sanierung der Gemeindekasse dienen. Sie müssen so berechnet werden, dass sie weder Überschüsse noch Defizite erzeugen. Genau das ist hier geschehen: Die Gebührensätze wurden auf Basis neu ermittelter tatsächlicher Kosten angepasst.

Mit der Kreisumlage des Rhein-Neckar-Kreis hat diese Entscheidung nichts zu tun. Die von der AfD behauptete Analogie ist rein politisch motivierte Stimmungsmache.

Tatsächlich stehen die Klärwerksbetriebe vor wachsenden Herausforderungen:

Neben strengeren Umweltauflagen, machen Medikamentenrückstände (Hier darf sich auch jeder Fragen, was er sie letztlich zu sich nimmt. All dies gelangt letztlich in unsere Kanalisation), Chemikalien (u.a. Putz- und Waschmittel)  und zunehmende Starkregenereignisse die Abwasserreinigung immer aufwändiger und teurer. Hinzu kommt, dass in beiden Kläranlagen (die Gemeinde Mühlhausen ist auf zwei unterschiedliche Abwasserverbände aufgeteilt) aktuell Investitionen im zweistelligen Millionenbereich zur Modernisierung und Erweiterung anstehen. Diese belasten zwar nicht direkt den laufenden Gemeindehaushalt, wirken sich aber unvermeidlich auf die Gebühren dieses und vermutlich der kommenden Jahre aus.

Wer – wie die AfDbewusst Ursache und Wirkung vermischt, schadet einer sachlichen Debatte und der Demokratie! Transparente Gebührenpolitik bedeutet, Kosten ehrlich zu benennen – nicht, falsche Schuldzuweisungen zu konstruieren. Es zeigt ferner, dass die Faktenfälscher vom rechtsextremen Rand nicht einmal Gebühren von Steuern bzw. Umlagen unterscheiden können.

Kommunalpolitik braucht Fakten. Keine Unterstellungen. Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, gehen Sie diesen Demokratiefeinden nicht auf den Leim! Bereits an diesem Beispiel zeigt sich, dass Lügen, Täuschen und Tricksen das Programm prägen und die Menschen gegen die demokratischen Parteien aufgestachelt werden sollen.

Für die SPD: Holger Schröder

„Wachstum am Wendepunkt“ – Buchhandlung Dörner in Wiesloch

Die Buchhandlung Dörner lädt am 21. Januar um 19:30 Uhr zur Vorstellung von „Wachstum am Wendepunkt“ nach Wiesloch ein. Es werden die Zusammenhänge von „Wachstum, Wohlstand und Demokratie“ analysiert, so auch die gleichnamige Reihe der Publikation, die aus der gemeinsamen Arbeit einer Forschergruppe von Ökonomen, Klimawissenschaftlern, Soziologen, Psychologen und Philosophen hervorgeht. Da gegenwärtig von den wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsinstituten auch die Möglichkeit einer längeren Wachstumspause als möglich erachtet wird, gilt es entsprechende Ideen und Konzepte für dieses Szenario zu entwickeln. Bislang ging man von einem quasi naturgesetzlichen Wachstum aus, das lediglich kurzfristig unterbrochen wird, daher liegen diese Konzepte eines Umgangs mit Nullwachstum noch nicht vor. Die Mitherausgeber der Reihe, Prof. Dr. Uwe Hochmuth und Dr. Michael Mangold vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Tübingen werden auch Ideen und Vorschläge erläutern, wie Gemeinden und Städten mit Nullwachstum umgehen könnten. Nicht zuletzt soll es darum gehen, welche Rolle dabei Bürgerinnen und Bürger übernehmen könnten.

Ideen, Konzepte und Zuversicht für 2026

Stellungnahme zur Einführung des Kfz-Kennzeichens SNH

Der Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises hat in seiner letzten Sitzung des Jahres 2025 in Sinsheim einen Beschluss hinsichtlich der Einleitung des Interessenbekundungsverfahrens zur Wiedereinführung des Altkennzeichens SNH gefasst. Damit ist der Weg frei für das Kennzeichen SNH, das voraussichtlich Ende Februar 2026 an den Start gehen könnte. Ein Antrag zur Wiedereinführung war im Frühjahr von der SPD-Fraktion gestellt worden.

Der Sprecher der SPD zu diesem Tagesordnungspunkt, Pascal Wasow, Bürgermeister der Gemeinde Epfenbach, unterstrich in seiner Rede die Bedeutung  des Beschluss als Votum für regionale Identität und Zusammenhalt.

Hier der Wortlaut:

SPD-Regionalzentrum macht Weihnachtspause

Das RZ-Team wünscht Frohe Weihnachten 2025

Das SPD-Regionalzentrum Rhein-Neckar ist ab Mittwoch, den 7. Januar 2026 wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet.
Bis dahin wenden Sie sich bitte per E-Mail an rz.rhein-neckar@spd.de

 

 

 

Wir wünschen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2026!

 

 

 

Rede zum Haushaltsplan 2026 des Rhein-Neckar-Kreises

Kreistagsitzung am 16.12.2025 in Sinsheim

Bürgermeister Dr. Ralf Göck, SPD-Fraktionsvorsitzender, hielt für die SPD die Rede zum Haushaltsplan 2026 des Rhein-Neckar-Kreises

Unser Abgeordneter im Deutschen Bundestag

für uns im Bundestag

Lars Castellucci
Als Elternzeitvertretung suche ich zum 15. Juli 2026 in meinem Berliner Bundestagsbüro eine/n Referenten/Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Social Media (m/w/d)

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08.05.2026 16:34
Berliner Zeilen 05/26.

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