SPD-Ortsverein Dielheim feierte sein 50. Gründungsjubiläum
Markus Wodopia (re.) und Klaus-Peter Steininger (2.v.l.) wurde für 50 bzw. 40 Jahre Parteimitgliedschaft geehrt.

Zu einer Feierstunde anlässlich seiner 50. Wiedergründung hatte der SPD-Ortsverein Dielheim am 8. Mai 2022 in den Innenhof des Rathaus-Nebengebäudes eingeladen und Moderator Alexander Lucas vom Ortsvereinsvorstand konnte dabei zahlreiche Mitglieder, Freunde und Ehrengäste begrüßen. Er blickte zunächst auf das Jahr 1972 zurück, in dem die Gesamtgemeinde Dielheim gegründet wurde. Es war auch für die Sozialdemokratie in Deutschland ein besonderes Jahr: Der „Willy wählen“-Wahlkampf steht für die Hochphase der SPD in der Geschichte der Bundesrepublik und bescherte zahlreiche Eintritte. Auch im sonst damals eher konservativ geprägten Dielheim kam dieser Aufschwung an und führte zu der Wiedergründung des SPD-Ortsvereins, der etwa im Jahr 1918/1919 schon einmal von Wieslocher Sozialdemokraten geründet worden war, aber zwischenzeitlich nicht mehr aktiv war. Der damalige Wieslocher SPD-Vorsitzende Fritz Köhrer und der Fraktionsvorsitzende Karl Armbruster, so beschreibt es das Gründungsprotokoll vom 5. Mai 1972, hatten die Initiative ergriffen und zu einer Gründungsversammlung in das Gasthaus „Zum Hirschen“ eingeladen. Der Protokollant von damals, Markus Wodopia, war als Zeitzeuge bei der Feierstunde natürlich anwesend und berichtete von seinen Erinnerungen an die Gründungszeit. Sein Vater Johann Wodopia wurde damals zum Vorsitzenden gewählt, später war dieser auch Gemeinderat. 2002 ernannte der SPD-Ortsverein Johann Wodopia als Anerkennung seiner Arbeit für die Dielheimer SPD zum Ehrenvorsitzenden. Die anwesenden Nachfolger als Ortsvereinsvorsitzende lud Alexander Lucas in einer Talkrunde ein, aus ihrer Zeit als Vorsitzende zu berichten. Neben Markus Wodopia waren das der heutige Fraktionsvorsitzende Josef Blum, Klaus-Peter Steininger sowie Frank Rieger, der den Ortsverein seit vier Jahren führt. Zwei von ihnen erhielten auch eine besondere Ehrung: Markus Wodopia, der zur Gründung des Ortsvereins vor 50 Jahren in die Partei eingetreten war, sowie Klaus-Peter Steininger, der vor 40 Jahren SPD-Mitglied wurde, erhielten vom aktuellen Vorsitzenden Frank Rieger sowie der Kreisvorsitzenden Andrea Schröder-Ritzrau entsprechende Ehrenurkunden und Ehrennadeln.

50 Jahre SPD-Ortsverein Dielheim

Am 5. Mai 1972 gründete sich im Gasthaus „Zum Hirschen“ der SPD-Ortsverein Dielheim.

Dies wollen wir zum Anlass nehmen und diese 50 Jahre Revue passieren lassen, zurück und vorwärts blicken und einen geselligen Abend mit den Mitgliedern sowie Freundinnen und Freunden des SPD-Ortsvereins verbringen.

Festakt zum 50-Jährigen Bestehen des SPD-Ortsvereins Dielheim
Sonntag, 8. Mai 2022, 17:00 Uhr
Innenhof des Rathaus-Nebengebäudes, Rauenberger Str. 4, Dielheim

Grußworte

  • Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, Kreisvorsitzende der SPD Rhein-Neckar
  • Prof. Gert Weisskirchen, von 1976 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages 
  • Thomas Glasbrenner, Bürgermeister Dielheim

Musikalische Umrahmung

  • A Cappella - Kleiner Chor des MGV Männerquartett 1904 Dielheim e.V.

Jubilarehrungen

Gemütliches Beisammensein

 

Herzliche Einladung!

Rückmeldung erbeten an E-Mail: anmeldung@spd-dielheim.de oder Fax: 06221-164023

Der SPD-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Daniel Born kam zum vor-Ort-Gespräch nach Dielheim
Daniel Born MdL zu Gast in Dielheim (Foto: Alexander Lucas)

Mensa, Lehrschwimmbecken und Sporthalle stehen auf der Agenda

Zu Besuch in Dielheim war dieser Tage der Vizepräsident des Landtages von Baden-Württemberg, der Schwetzinger Landtagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Daniel Born, um sich vor Ort ein Bild von den laufenden und bevorstehenden Baumaßnahmen rund um die Leimbachtalschule, Kulturhalle und Leimbachhalle zu machen. Auf Einladung des SPD-Ortsvereins waren zu dem Termin auch Bürgermeister Thomas Glasbrenner sowie der Schulleiter der Leimbachtalschule, Patrick Merz, und die SPD-Kreisrätin Christiane Hütt-Berger gekommen. Für den örtlichen SPD-Vorstand begrüßte Alexander Lucas auch im Namen der Gemeinderäte Josef Blum und Markus Wodopia den Gast aus Schwetzingen und führte ein, dass sich SPD-Ortsverein und Gemeinderatsfraktion über die anstehenden Projekte rund um das Schul- und Sportzentrum informieren möchten.

SPD Dielheim trifft sich am 20.10.

Der SPD-Ortsverein Dielheim trifft sich zu seiner nächsten Mitgliederversammlung am Mittwoch, 20.10., um 20:00 Uhr im Clubhaus des DJK Balzfeld, Schleimwiesen 1, 69234 Dielheim-Balzfeld.

Also Gast wird die Kampa-Leiterin unseres Wahlkreises und SPD-Kreisvorsitzende Dr. Andrea Schröder-Ritzrau anwesend sein.

Eingeladen sind alle Mitglieder, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürgern, zu einer angeregten Diskussion über die Bundestagswahl und das, was sich da gerade im politischen Berlin tut!

Bundestagswahl 2021: Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch
Foto: Christoph Göckel

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unseren Wählerinnen und Wählern, die am vergangenen Sonntag die SPD gewählt haben. Herzlichen Glückwunsch an unseren Wahlkreiskandidaten Lars Castellucci, die weitere vier Jahre unseren Wahlkreis im Deutschen Bundestag vertreten darf. Er hat mit 27,0 % an Erststimmen im Wahlkreis das landesweit zweitbeste Ergebnis der SPD eingefahren. Leider hat es nicht für das Direktmandat gereicht – aber es war so knapp wie noch nie! In Dielheim haben 23,51 % der Wählerinnen und Wähler für Lars Castellucci votiert.

Bei den Zweitstimmen erreichten wir mit 20,26 % ein sehr beachtliches Ergebnis - im Bund ist die SPD wieder stärkste Partei. Daraus – und aus den weiteren Umfragen – schließen wir einen klaren Regierungsbildungsauftrag für die SPD! Damit wir die Themen, die wir im Wahlkampf vermittelt haben und für die wir gewählt wurden, in Regierungshandeln umsetzen können und Olaf Scholz Bundeskanzler wird.

Herzlich bedanken möchten wir uns bei unserem Kandidaten Lars Castellucci, aber auch bei unseren beiden stellvertretenden Ortsvereinsvorsitzenden, Leo und Jaric, die in Lars‘ Kampa kräftig mitgearbeitet haben!

„Wer soll das alles bezahlen?“ – SPD-Veranstaltung mit Lothar Binding im Rahmen der Reihe "Was Menschen bewegt"
Zollstock im Einsatz: Lothar Binding erklärt die Verteilung der Einkommen.

Der Krieg in der Ukraine ist eine humanitäre Katastrophe und für die Bundesrepublik Deutschland eine finanzpolitische Herausforderung besonderer Art. Sie lässt sich jedoch bewältigen – soziale Belastungen breiter Bevölkerungsgruppen müssen dabei frühzeitig erkannt und möglichst kompensiert werden. In dem damit abgesteckten Rahmen erläuterte der ehemalige finanzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Lothar Binding die gegenwärtig durch die Ukrainekrise verschärften finanz- und sozialpolitischen Problemlagen. Holger Schröder, der Vorsitzende des SPD- Ortsvereins Mühlhausen-Rettigheim-Tairnbach, begrüßte Lothar Binding am 10. Mai im Gemeindezentrum Rettigheim zur gemeinsam mit den SPD-Ortsvereinen Rund um den Letzenberg organisierten Veranstaltung zu diesem gleichermaßen aktuellen, wie politisch brisanten Thema.

Dabei wurde im Vortrag von Lothar Bindung schnell deutlich, dass das Attribut „aktuell“ nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass die Ukrainekrise ein historisches Großereignis mit enormen Belastungen für die weiteren Jahre und Jahrzehnte darstellt. Weiterhin, dass diese finanzpolitischen Belastungen sich in eine Reihe von weiteren Krisen bzw. Zukunftsaufgaben einfügt. Hier sind die enormen Belastungen der öffentlichen Haushalte durch die Coronakrise ebenso zu nennen, wie die durch den Klimawandel erforderlichen zusätzlichen Ausgaben.

Lothar Binding stellte die gegenwärtige Situation zunächst in einen generellen finanzpolitischen Rahmen, der in der öffentlichen Diskussion vielfach übersehen wird.

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Grußwort von Daniel Born bei der Bausparkassen-Lounge in Stuttgart

Sehr geehrter Herr Siebert,
sehr geehrter Herr Schütz,
sehr geehrte Frau Horx-Strathern,
sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke Ihnen herzlich für die Einladung zu dem heutigen Abend und freue mich wirklich sehr, heute Ihr Gast zu sein und über die Gelegenheit, ein Grußwort zu sprechen!

Beginnen möchte ich mit einem Zitat, das zum heutigen Abend passt: „Wie Menschen denken und leben, so bauen und wohnen sie.“

Dieses Zitat macht deutlich, dass es bei der Debatte ums Wohnen – zum Glück und richtigerweise – nicht in erster Linie nur um ein Dach über dem Kopf geht. Darum auch und bei allen Gesprächen, die wir über das Thema Wohnen führen, dürfen wir nie vergessen, dass die derzeit schwierige Lage auf dem Wohnungsmarkt für viele Menschen ganz konkrete existenzielle Sorgen bedeutet. Im Landtag ist dies sehr präsent. Und ich kann Ihnen versichern – und das spricht ja ausdrücklich für die Qualität unserer parlamentarischen Demokratie – es ist in allen Fraktionen präsent. Leben und Wohnen sind aufs Engste miteinander verknüpft. Und genau deshalb ist es ja so wichtig, dass wir über das „Wohnen der Zukunft“ – wie Sie diesen Abend überschrieben haben – nachdenken.

Grußwort von Daniel Born zur offiziellen Eröffnungsfeier des Rathauses in Plankstadt

Liebe Plankstädter*innen,

Rathäuser sind so viel mehr als nur der Sitz eines Stadtoberhauptes und einer Stadtverwaltung. Rathäuser machen die kommunale Politik im Herzen unserer Städte – also mitten unter den Menschen – sichtbar, erlebbar, nahbar. Sie sind eine Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger und sie sind auch Sinnbild der Demokratie, für die es ja ganz wichtig ist, dass Politik nicht losgelöst und fern von den Menschen gemacht wird, sondern vor ihren Augen, für sie und vor allem auch mit ihnen.

Die Freitagspost: Vielfalt & Teilhabe

In der Freitagspost schreibt Daniel heute über die Begriffe Vielfalt und Teilhabe und warum dieses Begriffspaar keine einfache Dopplung ist.

In dieser Woche habe ich meine Rede beim Parlamentarischen Abend bei den Werkstatträten und der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten genutzt, um die Begriffe Vielfalt und Teilhabe in den Mittelpunkt zu stellen.

Beides sind ja Begriffe, die – so wie ich es eben selbst getan habe – gerne gemeinsam verwendet werden. Warum ist das eigentlich so? Es gibt ja zwei Möglichkeiten, warum zwei Begriffe oft gemeinsam vorkommen: Die erste Möglichkeit ist die, dass beide im Grunde dasselbe bezeichnen und Sprecher*innen beide verwenden, um der eigenen Aussage mehr Nachdruck zu verleihen. Hab & Gut, Grund & Boden, Feuer & Flamme sind bekannte und alltägliche Beispiele einer solchen Dopplung, die immer wieder gern bewusst oder unbewusst als rhetorisches Mittel eingesetzt wird.

Weekly Comment zum Europatag 2022

Am 9. Mai feiern wir Europa, das vereinte Europa. Mit der „Schuman-Erklärung“ zur Gründung einer Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) legte der damalige französische Außenminister Robert Schuman am 9. Mai 1950 den Grundstein. Auf den Trümmern des Zweiten Weltkrieges, fünf Jahre nach Kriegsende entschlossen sich die Gründungsmitglieder Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Belgien und Luxemburg der EGKS für den Weg der europäischen Zusammenarbeit. Sie gingen die ersten Schritte zur Europäischen Union, die heute 27 Staaten vereint und für 450 Mio. Menschen ihrer Mitgliedsstaaten ein friedliches Zusammenleben in dieser EU verwirklicht.

Dennoch haben wir wieder Krieg in Europa. Wladimir Putin hat mit seinem Angriff auf die Ukraine bereits jetzt die internationale Friedensordnung zerstört, die uns seit dem Zweiten Weltkrieg Frieden, Freiheit und Wohlstand gesichert hat. Eine Friedensordnung, die Konflikte auf diplomatischen Weg löst und nicht auf dem Schlachtfeld. Eine Friedensordnung, die Staatsgrenzen nicht in Frage stellt und die maßgeblich von der SPD als der Friedens- und Europapartei errichtet wurde.