Allgemein
Seit mehr als einhundert Jahren geht es am Internationale Frauentag um die Gleichstellung von Frauen und Männern. Auf dem Papier ist unser Grundgesetz eindeutig: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ In der Realität müssen noch viele Hürden weggeräumt werden.
„Der gleichstellungspolitische Fortschritt tritt auf der Stelle“, beklagt die ASF-Kreisvorsitzende Ursula Wertheim-Schäfer „Weder ist der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern geringer geworden, noch ist der Frauenanteil in Führungspositionen gestiegen.“ Baden-Württemberg ist das Schlusslicht in Deutschland. Hier beträgt der Gehaltsunterschied 28 %, der bundesdeutsche Durchschnitt liegt bei 23 %. „Ein trauriger Spitzenplatz“, findet die AfA-Kreisvorsitzende Cordula Becker. Das zeige, wie wichtig klare gesetzliche Vorgaben seien. Jede dritte Frau bekomme trotz Vollzeitjob nur einen Niedriglohn.
Die SPD-Landtagsfraktion hat heute ihre Wahlfrauen und Wahlmänner für die 15. Bundesversammlung nominiert, die am 18. März 2012 in Berlin den neuen Bundespräsidenten wählen wird. Der Landtag wird an diesem Donnerstag über die gesamte Liste aus Baden-Württemberg entscheiden. Insgesamt schlägt die SPD dem Parlament 20 ordentliche Mitglieder für die Bundesversammlung vor: Neun aus der Fraktion, drei Mitglieder der Regierung und acht Persönlichkeiten aus dem gesellschaftlichen Bereich.
Nachdem in der Presse zu lesen war, dass „Heidelberger Druck“ Stellenabbau plane, informierten sich der Heidelberger SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding, der Sinsheimer Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der SPD Rhein-Neckar, sein Stellvertreter Roland Portner sowie der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Walldorfer Gemeinderat Manfred Zuber vor Ort. Der Betriebsrat des krisengeschüttelten Unternehmens sollte die Situation der Heidelberger Druckmaschinen AG, insbesondere mit Blick auf die Arbeitsplätze, schildern.
Seit dem 10.11.2011 gibt es endlich wieder eine AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) im Rhein-Neckar-Kreis. Die Arbeit der AsF ermöglicht die Vernetzung unter Frauen und beinhaltet Themen wie Vereinbarkeit von Familie, sowie gerechte Bezahlung. Als Ehrengäste konnten Claudia Schöning-Kalender und Annette Sorg begrüßt werden. Schöning-Kalender hat erst vor kurzem den Vorsitz der neu gegründeten AsF Mannheim übernommen und ist Mitglied im SPD-Landesvorstand. Sorg ist Vorsitzende der AsF Baden-Württenberg.
Es gibt viele Wege, sich politisch einzubringen: wollen Sie mit der SPD diskutieren, einen eigenen Artikel auf SPD.de schreiben oder Infos zu bestimmten Themen zugeschickt bekommen? Sie haben es in der Hand: machen Sie bei der SPD mit und füllen Sie das Formular unter mitmachen.spd.de aus. Sie haben außerdem die Chance, ein Bahnticket und eine exklusive Einladung zum SPD-Bundesparteitag vom 4. bis 6. Dezember 2011 in Berlin zu gewinnen. Weitere Infos erhalten Sie beim Ausfüllen des Formulars.
Die internationale Finanz- und Schuldenkrise in einigen EU-Staaten droht, das Vertrauen der Menschen in die Europäische Union zu beschädigen. Viele befürchten einen dauernden Wertverlust des Euro und damit verbunden eine Verschlechterung ihrer Lebensverhältnisse. Viele glauben nicht mehr, dass die EU-Regierungen in der Lage sind, die Krise gemeinsam zu meistern. Auch die deutsche Bundesregierung versagt beim Krisenmanagement. Doch ein Zerfall der Eurozone würde die Krise nur verschärfen. Deutschland, das bislang stark vom gemeinsamen europäischen Markt und vom Euro profitiert hat, würde verlieren.
Das Versagen der Finanzmärkte hat viele Staaten in eine immer höhere Verschuldung getrieben. Auch Deutschland hat die Finanzkrise empfindlich getroffen. Der Staat musste Milliarden Euro zur Rettung von Banken und zur Stützung der Konjunktur aufwenden, um einen Wirtschaftseinbruch zu vermeiden und Arbeitsplätze zu retten. Jetzt müssen wir mit anderen Staaten dafür einstehen, dass es den Finanzspekulanten nicht gelingt, unsere gemeinsame Währung, den Euro, zu Fall zu bringen.
Zu einer Fachkonferenz hatte die SPD Rhein-Neckar nach Sinsheim eingeladen. Die eher Langeweile versprechende Kategorie „Fachkonferenz“ schreckte nicht ab, sondern zog im Gegenteil viele Genossinnen und Genossen an. War doch das Thema die Parteireform, mit der die SPD den aktuellen Problemen wie der Politikverdrossenheit, dem demographischen Wandel der Bevölkerungsstruktur, den Veränderungen in der Arbeitswelt begegnen will. Und: die Einladung hatte klargemacht, dass hier nicht einsam gefasste Beschlüsse der Parteispitze verkündet, sondern Möglichkeiten für das Einbringen von Vorschlägen geboten werden sollten.