Ostern 2022 - die SPD Rhein-Neckar wünscht allen gute Ostertage

Nach 2 Jahren Ostern unter Pandemiebedingungen hätten wir uns für die Menschen in unserem Land ein unbeschwertes Osterfest gewünscht. Aber Ostern 2022 steht dramatisch unter dem Eindruck des Kriegs in der Ukraine und dem unendlichen Leid, das den Menschen dort durch Putins völkerrechtswidrigen Krieg zugefügt wird. Die Menschen hier in unserem Land sind solidarisch mit der Ukraine, kümmern sich um die Flüchtlinge und haben Angst vor einer Ausweitung des Krieges. Die Bundesregierung schickt Waffen zur Unterstützung und hat eine Zeitenwende gefordert. Gleichzeitig ist Bundeskanzler Scholz mit äußerster Ruhe um eine Deeskalation bemüht, denn er weiß, dass ein militärisches Eingreifen in den Krieg einen atomaren Krieg in Europa zur Folge haben könnte.
 

„In unserer Demokratie ist die Mitbestimmung im Unternehmen das höchste Gut der Arbeitnehmer:innen“

Bei Problemen am Arbeitsplatz – etwa mit Ihrem Dienstplan, Mobbing, mitgelesenen Mails, Rückenschmerzen – haben Sie a) alles „geschluckt“ und noch mehr gearbeitet, b) alleine mit der Chef:in gekämpft oder c) den Betriebsrat um Hilfe gebeten?

Zwischen 1. März und 31. Mai 2022 finden in Deutschland Betriebsratswahlen statt. Jede Arbeitnehmer:in hat das Recht auf Mitbestimmung im Betrieb. Durch Gründung, Mitgliedschaft und Wahl einer unabhängigen Vertretung, die die berechtigten Interessen der abhängig Beschäftigten rund um den Arbeitsplatz vertritt: beim Arbeitsschutz, Datenschutz, Gesundheitsschutz, Kündigungsschutz und noch mehr Schutz!

Getrieben durch kämpferische Arbeiter, waren es einst sozialliberale Unternehmer, die eine Fabrikordnung auch zugunsten der Arbeiter:innen geschaffen haben. Die Forderungen zur Mitbestimmung mündeten im Betriebsverfassungsgesetz, in dem Rechte zur Mitbestimmung, Initiative, Einsicht in Unternehmensdaten und viele mehr bestimmt sind. So darf die Arbeitgeber:in weder Gründung noch Wahl eines Betriebsrats behindern. Ansprechpartner:innen sind die Gewerkschaften.

Das Ehrenamt ist beharrliche Arbeit. Man „hört“ nur so wenig vom Betriebsrat, weil er in einer Atmosphäre des Vertrauens sorgsam mit personellen Angelegenheiten umgeht. Respekt, wie toll er oft helfen kann!

Vorstandswahlen der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung Rhein-Neckar/Heidelberg

Am 29. November 2021 wurde auf der Mitgliederversammlung der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Rhein-Neckar/Heidelberg ein neuer Vorstand gewählt. Unter strenger Einhaltung der bestehende gesetzlichen Vorlagen zur Pandemieeindämmung wurde der Heidelberger Tim Pankonin einstimmig als neuer Vorsitzender gewählt. Er kündigte bei seiner Bewerbungsrede an, die Vernetzung der AfB deutlich zu fördern und verstärkt inhaltliche Akzente, insbesondere als Gegenentwurf zur trägen Bildungspolitik der derzeitigen Landesregierung, setzen zu wollen. Tim Pankonin übernimmt das Amt von Egzon Fejzaj, welcher nicht mehr angetreten ist. Er dankte Egzon Fejzaj für seine engagierte Arbeit als Vorsitzender der AfB in den letzten Jahren.

Als seine StellvertreterInnen wurden Konstantin Gavras (Eppelheim) und Jeannette Tremmel (Sinsheim) gewählt. Konstantin Gavras stellte die Verbesserung der Hochschulpolitik und insbesondere die Herausforderungen und Chancen der digitalisierten Lehre in den Mittelpunkt seiner kommenden Amtszeit. Jeannette Tremmel betonte in ihrer Bewerbungsrede die derzeitigen Probleme bei der Bewältigung der Corona-Pandemie an Schulen und frühkindlichen Bildungseinrichtungen, welche dringend verbessert werden muss. „Die Zusammensetzung des neuen Vorstandes spiegeln die Vielschichtigkeit eines modernen Bildungsbegriffs in Zeiten des lebenslangen Lernens wider. Die AfB Rhein-Neckar/Heidelberg wird somit Impulse in der Bildungspolitik von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Weiterbildung im hohen Alter setzen können,“ resümierte die SPD-Kreisvorsitzende Rhein-Neckar Andrea Schröder-Ritzrau. Den Vorstand komplettieren die BeisitzerInnen Daniel Hauck, Andrea Schröder-Ritzrau, Renate Schmidt, Rüdiger Kanzler, Sebastian Cuny, Joel Möller, Jörg Manske sowie Schriftführerin Josephine Westermann.

Online-Aktion der SPD-Frauen zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen

Der Aktions- und Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen“ geht zurück auf die Ermordung der drei Schwestern Patria, Minerva und Maria Teresa Mirabal. Sie wurden am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet. Der Mut der Mirabal-Schwestern bei ihrem Kampf gegen den tyrannischen Diktator gilt inzwischen als Symbol für die Kämpfe von Frauen weltweit. Es gilt die nötige Kraft für das Eintreten gegen jegliches Unrecht zu entwickeln.

Seit 1999 ist der 25. November auch von den Vereinten Nationen als offizieller internationaler Gedenktag anerkannt. Mit vielen Aktionen werden an diesem Tag weltweit Zeichen gesetzt zur Beseitigung von körperlicher oder sexueller Gewalt gegen Frauen.

Gewalt gegen Frauen ereignet sich täglich in Form von häuslicher, psychischer, physischer und sexueller Gewalt. Jede dritte Frau in Deutschland ist mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Etwa jede vierte Frau wird mindestens einmal Opfer körperlicher oder sexueller Gewalt durch ihren aktuellen oder früheren Partner. Betroffen sind Frauen aller sozialen Schichten.

Um Gewalt gegen Frauen bekämpfen zu können, benötigt es viele gemeinsame Akteur*innen und ein Bewusstsein für die Problematik. Dunkelfeldstudien gehen davon aus, dass jede 3. Frau in ihrem Leben Gewalt erfährt – Gewalt gegen Frauen ist also alltägliche Realität.

Die AsF Heidelberg möchte anlässlich des 25. November auf die Herausforderungen im Kampf gegen Gewalt an Frauen aufmerksam machen. Hierzu führen wir Interviews mit Institutionen in Heidelberg, die Frauen mit Gewalterfahrung beraten, über Rechte aufklären und aktiv unterstützen.

Zu den Interviewpartner*innen zählen:

  • Prof. Dr. Yen, Gewaltambulanz Heidelberg
  • Renate Kraus, Frauennotruf Heidelberg
  • Brigitte Schulze Kökelsum, Frauenberatungsstelle Courage/Frauen helfen Frauen e.V. Heidelberg
  • Catrin Michalla und Sabine Wonka, BiBeZ e.V.
  • Dr. Marie Löffler, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heidelberg
  • Hannah Ferner, Motherhood e.V. Heidelberg
  • Eve Hessas, PLUS Mannheim e.V.
  • Sigrid Zweygart-Pérez, Pfarrerin für Flucht und Migration der EKD Heidelberg

Die Interviews werden ab dem 23. November täglich bis zum 25. November über den Facebook-Account der SPD Heidelberg öffentlich zu sehen sein und auf der Homepage der SPD Heidelberg: www.spd-heidelberg.de.

Corona Schuljahr: Unsere Schulen können digital, wenn…

Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) der SPD Heidelberg und SPD Rhein-Neckar veranstalten zusammen mit Daniel Born MdL und David Warneck stellv. Vorsitzende und Digitalisierungsexperte der GEW BaWü eine Diskussion zum Thema "Corona Schuljahr: Unsere Schulen können digital, wenn…"

Die Veranstaltung findet am 24.11.2020 um 19 Uhr auf YouTube statt!

Hier der Link zur Veranstaltung:

https://www.youtube.com/watch?v=t52vN1KstWY&feature=youtu.be

mit solidarischen Grüßen

Egzon Fejzaj
Vorsitzender der AG für Bildung Rhein Neckar/Heidelberg

SPD Rhein-Neckar gründet Ökologischen Arbeitskreis

Dielheim. Der Ökologische Arbeitskreis der SPD Rhein-Neckar traf sich zu seiner konstituierenden Sitzung. Der Vorsitzende der SPD Dielheim, Frank Rieger, konnte viele Engagierte im Gewölbekeller des Rathauses begrüßen, die sich handlungsorientiert für Klimaschutz, Erneuerbare Energie und Naturschutz einsetzen wollen. Rieger freute sich zu der Gründung auch zwei Ehrengäste, die SPD-Landtagsabgeordneten Gabi Rolland und Daniel Born, begrüßen zu dürfen.

Rosen am Weltfrauentag in Altlussheim
v.l. U.Wertheim-Schäfer, Petra St.Onge, Sigrid Böser, Christa Rettig, Maria Schwechheimer, Charlotte Jung

AsF Altlussheim verteilt Rosen in Altlussheim.

 

 

Beim Rosen verteilen kamen die

Gemeinderatskandidatinnen Petra St.Onge, Ruth Marker, Christa Rettig, Charlotte Jung mit den Bürgerinnen ins Gespräch und erfuhren was die Bürgerinnen aktuell bewegt. Spannend war in diesem Jahr, dass > Männer als Frauen den Einkauf tätigten. Zumindest in Altlussheim zeigte sich, dass es in Aufgabenverteilung ein Umdenken gibt.                                                                                                               U. W.-S.

Gründung der AsF Schwetzingen
Schwetzinger AsF Frauen

Die AsF Rhein-Neckar gratuliert der Vorsitzenden Gabriele Kolb, deren Stellvertreterin Monika Maier-Kuhn und weiteren Beisitzerinnen zur Gründung der AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) Schwetzingen.

"Ohne Gleichstellung kein Fortschritt"

unter diesem Motto haben Schwetzinger Sozialdemokratinnen die AsF Schwetzingen gegründet und  sich auf kommunaler Ebene, die mehr als 100 Jahre alte Forderung der Gleichstellung von Frauen auf die Fahne geschrieben.

 

100 Jahre Frauenwahlrecht

Nun ist es genau 100 Jahre her. Der Erste Weltkrieg ging mit der Monarchie zu Ende, der Weg war frei für die Demokratie und das Frauenwahlrecht.

 

Volle Power für die Demokratie -100 Jahre Frauenwahlrecht

mit einem Vortrag der Historikerin Ilona Scheidle 

HEUTE ABEND

19:00 Uhr

im Rondeau Hockenheim

Rathausstraße 3 (Stadthalle)

Wir werfen einen Blick zurück, auf den gegenwärtigen Stand und in die Zukunft. Ein Anlass für uns und unseren Landtagsabgeordneten Daniel, das mit den heutigen Gästen zu würdigen und feiern.

 

Vom Frauenwahlrecht zur Parität
Verabschiedung der AsF BuVorsitzenden Elke Ferner 2.v.l. mit neuer Vorsitzenden Maria Noichel li.

AsF Bundeskonferenz in Saarbrücken

Nach 14 Jahren AsF Vorsitz wird Elke Ferner mit großer Würdigung verabschiedet. Ihr folgt Maria Noichel, Landwirtschaftsexpertin und Frauenrechtlerin der SPD-Fraktion im Europa-Parlament aus Bayern. Nun heißt es mit Blick auf die anstehenden Landtagwahlen in Bayern und Hessen zügig die angekündigte Erneuerung der Partei umzusetzen. Schließlich, so die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig „Nicht die Frauen brauchen die SPD, sondern die SPD braucht die Frauen; ein Satz der scheidenden AsF Bundesvorsitzenden Elke Ferner. 

1988 war ein Auftakt für Parität 2018 kämpfen wir noch immer für 50/50% in den politischen Gremien

Auch in der Aussprache zur Rede des Generalsekretärs Lars Klingbeil wird gefordert, dass bei jeder Personalentscheidung „Frauen immer mitzudenken“ seien. Klingbeil betonte, dass er auf kein Podium mehr gehe, das die Parität nicht gewährleiste. Außerdem müsse die SPD den Menschen Alternativen und insbesondere den Prozess der Digitalisierung, bei dem viele Menschen um ihre Arbeitsplätze fürchteten, aktiv gestalten.

„Es kommt auf unsere Haltung an, wie wir in Zukunft leben können.“ „Gut so, lieber Lars, worauf warten wir? Zeit, es in die Tat umzusetzen“, hieß es in einer offenbar von einer Delegierten verfassten Twitter-Botschaft.  

(zitiert in der Saarbrückener Zeitung/getwittert aus der Baden-Württembergischen Delegation)

Eine einstimmig angenommenen Resolution des Bundeskongresses fordert, dass die Liste der SPD für die Europawahlen (im kommenden Jahr) mit einer Frau als Spitzenkandidatin besetzt werden soll.   Ff                                   

  U. W.-S.

Unser Abgeordneter im Deutschen Bundestag

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