Wie soll der Sozialstaat der Zukunft aussehen?

V.l.n.r.: Andreas Spiziali, Sonja Huth, Lars Castellucci, Dagmar Schmidt und Ursula Igel

Intensive Diskussion auf Einladung von Lars Castellucci in Sandhausen

Der deutsche Sozialstaat steht von zwei Seiten unter Druck: Zum einen sind diejenigen, die seine Hilfe brauchen, unzufrieden, weil sie ihn als kalt und bürokratisch wahrnehmen. Zum anderen wollen einige Leute, die nicht auf den Sozialstaat angewiesen sind, diesen aushöhlen und schwächen.
Die SPD hat deshalb ein Konzept vorgelegt, wie der Sozialstaat zukunftsfest gemacht werden soll. Dazu zählt zum Beispiel ein „Bürgerservice“, also eine zentrale Anlaufstelle für alle Menschen bei allen Anliegen. „Wir wollen damit zukünftig sicherstellen, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht von Amt zu Amt weitergeschoben werden können, ohne eine Lösung für ihr Problem zu erhalten“, erklärte Dagmar Schmidt, stellvertretende Sprecherin für Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion, kürzlich bei einer Diskussionsveranstaltung auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci in der Stadtbibliothek Sandhausen. Sie führte unter anderem auch aus, dass die SPD sich für ein „Recht auf Arbeit“ einsetzt, anstatt Menschen mit einem bedingungslosen Grundeinkommen „ruhigstellen“ zu wollen.
An der Diskussionsrunde nahmen neben Dagmar Schmidt und Lars Castellucci auch Sonja Huth, Vorsitzende der Wieslocher Tafel, Ursula Igel, Mitglied der Geschäftsführung des Diakonischen Werks im Rhein-Neckar-Kreis, und Andreas Spiziali, stellvertretender Vorsitzender der AWO Sandhausen, teil. Alle drei berichteten eindrucksvoll aus der praktischen Arbeit und den alltäglichen Hürden im Zusammenhang mit dem Sozialstaat. Auch einige der Besucherinnen und Besucher konnten entsprechende Geschichten beisteuern.
„Unser Konzept ist nicht als abgeschlossen zu betrachten, sondern soll jetzt breit diskutiert werden. Deshalb mache ich solche Veranstaltungen wie heute und plane auch noch Diskussionsrunden zu den Themen Rente und Pflege. Alle sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen“, fasste Castellucci am Ende der Veranstaltung zusammen.

Die Diskussion zum Thema Rente findet am 27. September in Epfenbach statt. Weitere Details zur Veranstaltung werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Lars Castellucci MdB ermöglicht USA-Aufenthalt: Schülerin aus Wilhelmsfeld freut sich über PPP-Stipendium

An einer amerikanischen High School lernen, Teil einer Gastfamilie werden und neue Freundschaften schließen: Darauf freut sich die 15-jährige Vanessa König aus Wilhelmsfeld. Im Februar wählte der  SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci sie als Stipendiatin für das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) aus. Bald startet die Schülerin ihren zehnmonatigen Aufenthalt in den USA.

Kurz vor ihrem Abflug traf sich der Abgeordnete mit der Schülerin, um über den bevorstehenden Aufenthalt in den USA zu sprechen: „Ich wünsche Vanessa ein spannendes Jahr in den USA. Eine andere Kultur und eine andere Demokratie kennen zu lernen, ist eine wichtige Erfahrung für so einen jungen Menschen und ich freue mich, so etwas ermöglichen zu können“, so Castellucci.

360 junge Menschen aus ganz Deutschland freuen sich jedes Jahr über ein PPP-Stipendium. Sie erhalten ein Vollstipendium des Deutschen Bundestages und dürfen für zehn Monate in den USA leben und lernen. Bewerbungen für das nächste Austauschjahr 2020/2021 sind noch bis zum 13. September 2019 möglich.

Weitere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen können unter www.bundestag.de/ppp abgerufen werden.

Auch Familien können sich am Programm beteiligen und zu Gastfamilien für amerikanische Schüler werden. Interessierte Familien finden weitere Informationen unter: www.usappp.de/gastfamilien/

Interessierte können sich auch gerne an mein Wahlkreisbüro (06222-9399506 oder wahlkreis@lars-castellucci.de) wenden.

Ein solidarisches Land braucht eine starke Städtebauförderung

 

In diesem Mai fand zum fünften Mal der Tag der Städtebauförderung statt. Als zentrales Handlungsfeld für soziale Gerechtigkeit kann Stadtentwicklungspolitik zu einem guten Leben und Miteinander beitragen.

„Seit Jahrzehnten trägt die Städtebauförderung entscheidend zur Entwicklung unserer Städte und Gemeinden bei. Wir wollen nicht nur Beton, sondern lebendige Quartiere, um die Lebensqualität vor Ort zu erhöhen“ so der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci. Auch der Wahlkreis Rhein-Neckar profitierte in den vergangenen Jahren von der Städtebauförderung – namentlich die Gemeinden Eberbach, Neckarbischofsheim, Schönbrunn und Sinsheim. Die Bundesförderung der Projekte dort umfasst insgesamt knapp 2,5 Millionen Euro.

Um unterschiedlichen Herausforderungen gerecht zu werden und Modernisierungsbedarfe zu bewältigen, benötigen die Kommunen weiterhin ein starkes Städtebauförderungsprogramm. Die SPD befürwortet die Weiterentwicklung der Förderung, um strukturschwache Regionen und die Zusammenarbeit von Kommunen gezielter zu unterstützen. So unterstützt sie die Kommunen dabei, den aktuellen Herausforderungen des Klimawandels, der Digitalisierung und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüchen zu begegnen.

Tag der Kinderbetreuung

Lars Castellucci besucht „KiTa am Sonnenberg“ in Angelbachtal

Anlässlich des „Tag der Kinderbetreuung“ besuchte der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci die „KiTa am Sonnenberg“ in Angelbachtal.

Er brachte den Erzieherinnen Blumen und den Kindern neue Vorlesebücher mit. Während des Besuchs erkundigte sich der Politiker bei den Erzieherinnen nach ihrer Arbeit und las den Kindern eine Geschichte vor.

Hundertausende Erzieherinnen und Erzieher, Tagesmütter und Tagesväter sind in Deutschland jeden Tag für die Kinder im Einsatz. Und ihr Engagement kommt nicht nur den Kindern zugute. Ohne sie wäre die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht umsetzbar. „Sie alle haben unsere Anerkennung und unsere Dankbarkeit verdient“, betonte Lars Castellucci.

Der Aktionstag soll aber nicht nur eine Gelegenheit sein, um sich bei den Erzieherinnen und Erziehern zu bedanken, sondern soll dieses gesellschaftspolitisch wichtige Thema in den Fokus rücken. Die SPD Baden-Württemberg setzt sich daher weiterhin für kostenlose KiTas ein, um Familien zu entlasten und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie jeder und jedem zu ermöglichen.

Blaulichtkonferenz

Unser Bundestagsabgeordneter Lars Castellucci (li.) mit Clemens Heck vom THW Sinsheim

SPD stärkt Hilfsorganisationen

Über „Klimawandel: Herausforderungen für den Katastrophenschutz“ hat die SPD-Bundestagsfraktion am vergangenen Mittwoch zusammen mit rund 250 Teilnehmern von Hilfsorganisationen, Feuerwehren, der Polizei und dem THW aus ganz Deutschland diskutiert.

Mit dabei aus dem Rhein-Neckar Kreis war auch Clemens Heck vom THW aus Sinsheim. Er war der Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci in die Hauptstadt gefolgt und profitierte auf der Konferenz von den Vorträgen und dem Austausch mit anderen Helferinnen und Helfern. „Mir wurde nochmals deutlich, dass gerade im Hinblick auf den Klimawandel und die damit in Zukunft weiter verstärkt zu erwartenden Einsatzszenarien, das THW und auch die anderen Dienste nicht nachlassen dürfen in ihren Bemühungen ständig weitere Helferinnen und Helfer zu gewinnen. Dies ist die Kernaufgabe vor Ort“, fasst Heck seine Eindrücke zusammen.

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich dauerhaft für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes und der Katastrophenhilfe ein und pflegt deshalb schon seit Jahren mit ihren Blaulichtkonferenzen die Diskussion mit Fachleuten, Betroffenen und den Hilfsorganisationen.

Gut zusammen leben in Deutschland - was haben wir erreicht, was muss noch besser werden?

Runder Tisch zum Thema „Integration“ mit Bundespräsident a.D. Joachim Gauck in Wiesloch

Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci war Joachim Gauck am 06. Mai in Wiesloch. Er trug sich in das Goldene Buch der Stadt ein, lernte im Gespräch mit Oberbürgermeister Dirk Elkemann und Bürgermeister Ludwig Sauer etwas über die erste Tankstelle der Welt und sprach anschließend mit Menschen mit und ohne Migrationshintergrund über erfolgreiche Integration und was es dafür braucht. Mit dabei waren die Vorsitzende der alevitischen Gemeinde, Sultan Demir, Akif Ünal, Koordinator der Mevlana Moschee in Walldorf, Mohammed Wasim Arafat aus Indien, der Vater des Bundestagsabgeordneten, Bruno Castellucci, der 1962 aus Italien nach Wiesloch kam und Özlem Sahin, die erst vor fünf Jahren hierherzog und jetzt gerne eingebürgert werden möchte. Außerdem saßen Haupt- und Ehrenamtliche aus der Integrationsarbeit am Tisch: die Leiterin des „Eine Welt“-Familienzentrums Wiesloch, Doris Mülbaier, Monika Gessat vom Netzwerk Asyl, Monika Schulz, Fachbereichsleiterin für Fremdsprachen an der VHS und selbst polnische Migrantin und die Schulsozialarbeiterin Elke Anders-Lasch.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichteten von ihren persönlichen Erfahrungen und diskutierten über verschiedene Facetten des Ankommens. Was ist gut gelaufen? Was war schwierig? Was hat sich geändert? Wo stehen wir heute und was können wir verändern, um Menschen ein gutes Ankommen in Deutschland zu ermöglichen? Schnell wurde klar, dass oftmals bürokratische Regeln im Wege stehen, die nur politisch zu lösen sind. Anderes geht von Mensch zu Mensch. So benötigen Menschen, die unsere Sprache lernen sollen, schlicht auch Gelegenheiten, Deutsch zu sprechen. Und das fällt ihnen manchmal gar nicht leicht, wenn in der Firma Englisch gesprochen wird oder jemand, der ein Kopftuch trägt, gar nicht erst angesprochen wird.

„Wir haben heute viele Impulse erhalten und wir werden weiter daran arbeiten, zum Beispiel an einem Ort, an dem sich unterschiedliche Menschen in Wiesloch treffen können, um sich zu begegnen und kennenzulernen“ so Castellucci abschließend.

Austauschprogramm des Deutschen Bundestages 2019/2020

Lars Castellucci ruft junge Menschen zur Bewerbung auf

Dank des Parlamentarischen Patenschafts-Programm (PPP) haben jedes Jahr Schülerinnen und Schüler sowie jungen Berufstätige die Möglichkeit, ein Austauschjahr in den USA zu erleben. Bundestags- und Kongressabgeordnete übernehmen während des Austauschjahres die Patenschaft für junge Leute aus ihrem Wahlkreis.
 
Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci ruft geeignete Bewerberinnen und Bewerber aus dem Wahlkreis Rhein-Neckar dazu auf, sich zu bewerben: „Ich habe als Student selbst ein Jahr im Land der unbegrenzten Möglichkeiten verbracht und weiß, wie prägend eine solche Erfahrung sein kann.“
 
Für das nächste Austauschjahr 2019/2020 können sich Schülerinnen und Schüler von Gymnasien oder Real- und Sekundarschulen bewerben, die zum Zeitpunkt der Ausreise (31. Juli 2019) mindestens 15 und höchstens 17 Jahren alt sind. Teilnehmen können außerdem junge Berufstätige und Auszubildende, die zum Zeitpunkt der Ausreise eine anerkannte, abgeschlossene Berufsausbildung haben und höchstens 24 Jahre alt sind.
 

Weitere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen können unter www.bundestag.de/ppp abgerufen werden. Interessierte können sich auch gerne an das Wahlkreisbüro von Lars Castellucci (06222-9399506 oder wahlkreis@lars-castellucci.de) wenden. Die Bewerbungsfrist endet am 14. September 2018.

Für den OV: Holger Schröder

„Pizza & Politik“ mit Lars Castellucci

Junge Leute diskutieren mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten im Alten Rathaus

Im Wieslocher Bürgersaal im Alten Rathaus diskutierten mehr als 40 Jugendliche intensiv mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci. Viele der jungen Leute, die zu „Pizza & Politik“ gekommen waren, waren zum ersten Mal dabei und interessierten sich besonders für die aktuellen Koalitionsverhandlungen. So waren die jüngsten Mitglieder aus unserem Ortsverein diesmal mit dabei!

Auf Nachfrage erzählte Castellucci auch, wie der Alltag eines Bundestagsabgeordneten aussieht. „Ich freue mich über alle, die immer wieder kommen, aber ganz besonders auch darüber, dass so viele neue Leute gekommen sind“, so der Politiker.

Lars Castellucci trifft sich regelmäßig mit Jugendlichen aus der Region und spricht mit ihnen über die Themen, die sie gerade bewegen. Dazu gibt es Pizza und kalte Getränke. Das nächste „Pizza & Politik“ findet am Mittwoch, den 11. April, in Castelluccis Wahlkreisbüro (Marktstr. 11) in Wiesloch statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Um Anmeldung im Wahlkreisbüro unter 06222-9399506 oder wahlkreis@lars-castellucci.de wird gebeten.

Lars Castellucci: Die „Nationale Bildungsallianz“ der SPD bedeutet beste Bildung für alle!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Präsentation der „Nationalen Bildungsallianz“ der SPD durch den SPD-Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten Martin Schulz und die Spitzen der SPD in den Ländern erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci:

„Die SPD steht für mehr Kompetenzen des Bundes in der Bildung. Wir wollen, dass der Bund den Ländern helfen darf, Bildung im ganzen Land besser zu machen. Deshalb werden wir das Kooperationsverbot vollständig abschaffen, indem wir eine neue Gemeinschaftsaufgabe Bildung schaffen.

Mit einem Bundeskanzler Martin Schulz wird der Bund bis 2021 mindestens 12 Mrd. Euro für bessere Schulen bereitstellen. Wir werden damit das größte Schulprogramm des Bundes aller Zeiten starten. Auch die Länder werden sicherstellen, dass sie ihre Anstrengungen für gute Bildung weiter verstärken. Damit wird es gelingen, eine Million zusätzliche Plätze an Ganztagsschulen und einen Rechtsanspruch darauf zu schaffen.

Wir treten ein für gebührenfreie Bildung von der Kita bis zur Hochschule, ausreichende Ganztagsschulplätze, moderne und bestens ausgestattete Schulen sowie mehr schulische Sozialarbeit. Wir brauchen weder Kleinstaaterei noch Kooperationsverbote, sondern eine gemeinsame und entschlossene Bildungspolitik von Bund, Ländern und Kommunen. Dafür trete auch ich bei der Bundestagswahl an.“

Gemeinschaftsschule ist der richtige Weg, der aber noch mehr Zeit, Lehrkräfte und Rückendeckung braucht

Dr. Stefan Fulst-Blei MdL besucht Leimbachtalschule in Dielheim

SPD-Landespolitiker Stefan Fulst-Blei besuchte Dielheimer Leimbachtalschule

Zwei Jahre nachdem die Leimbachtalschule in Dielheim die Zusage erhielt, die Werkrealschule in eine Gemeinschaftsschule umzuwandeln, wollte der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Stefan Fulst-Blei, nun vor Ort sehen und erleben, welche Erfahren die Schule in den ersten beiden Jahren gemacht hat. Rektor Patrick Merz zeigte sich überzeugt davon, dass die Gemeinschaftsschule die richtige Schulform sei, da sie unterschiedliche Lernniveaus der Kinder individueller aufgreifen und fördern kann.

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